Eine Kuh geht auf Reisen 


So jedenfalls fing alles an.

 

Mit dem Schneiderbuch "Eine Kuh geht auf Reisen" von Dimiter Inkiow aus dem Jahre 1981. Das war das erste Buch, das ich selbst lesen konnte. Meine Liebe zu Büchern war zwar bereits in frühen Kindertagen entflammt (mir wird noch heute nachgesagt, dass meine Bücher neben mir und meinen Kuscheltieren im Bett lagen, und dass möglichst niemand außer mir sie anfassen sollte, damit die Seiten nicht verknicken), doch seit ich selbst lesen konnte, wurde mir eines so richtig klar: Bücher sind Freunde.

 

Zum ersten Eigenen war es eine lange, spannende Reise. So ähnlich wie die der Kuh Sabine, die ihre grüne Wiese verlässt, um eine Seereise anzutreten. Also: viele Wellen, Auf und Ab, nette und weniger nette Passagiere und dann, endlich, der ersehnte Wind in den Segeln.

 

Und so sitze ich nun hier und schreibe über mich, Sonja, die Autorin. Und schon schlägt mein Herz einen Schritt schneller.

Sonne - so nannte mich mein Vater immer, dann auch der Rest der Familie und Freunde. Am Liebsten malte ich nämlich Sonnen. Die tauchten auf jedem meiner Bilder auf, die ich gnadenlos in unzählbarer Menge verschenkte.

 

Die Kuh Sabine jedenfalls kehrt nach langer Seereise zu ihrer grünen Wiese zurück und freut sich über die Ruhe dort. Über den Baum mit seiner Blätterpracht, die Schmetterlinge, die Bienen und die Vögel.

So ähnlich fühle ich mich auch. Umgeben von dem, was ich liebe und somit meinem Kraftspender für noch viele weitere

(See-)Schreibreisen. 

 

*Stationen*

 

*Ausblick*

 

*Interviews*